Concordia

Concordia


Auf dem John-Lennon-Platz tanzt eine imposante Metallfigur – die „Tänzerin Nr. 4“ des Oberhausener Künstlers Jörg Mazur, gestiftet von der Kabarettistin Gerburg Jahnke, gehört zu den Kunst-Highlights in Oberhausen.

Die Skulptur der Concordia, der Göttin der Eintracht, entstand zwischen 2010 und 2011. Sie basiert auf der Idee, die Geschichte und Bedeutung der gleichnamigen Zeche, die für die Entwicklung Oberhausens zur Großstadt prägend war, in einer weiblichen Figur lebendig zu halten. Die Schließung der Zeche Concordia gilt heute als eines der Initialereignisse, die das große Zechensterben in der Region einläuteten. Vor diesem historischen Hintergrund sollte die Skulptur vor allem die zentrale Rolle des Menschen thematisieren und ihn in den Mittelpunkt der Betrachtung stellen. Gleichzeitig war es der Wunsch des Künstlers, der Skulptur eine optimistische und nach vorne gerichtete Energie zu verleihen.

Ursprünglich als 3-D-Figur aus Bronze konzipiert, bringt sie nun als filigrane, über zwei Meter hohe Silhouette aus Stahl Bewegung und Kunst ins Marienviertel. Gestiftet von der Kabarettistin Gerburg Jahnke, fügt sie sich charmant in die Kulturlandschaft des Viertels ein.